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Coach für Top-Manager:
Sie finden in mir jemand, 
• der Business   u n d   die Welt intensiv kennen gelernt hat 
• der sowohl für Kontinuität wie für Wandel offen ist
• der Menschen mag und gerne mit ihnen arbeitet
• der keine Themen scheut, sowohl berufliche wie private
• der innovativ mit an der Spitze der neuesten Entwicklungen im Coaching steht
• der als eine Art „spezialisierter Generalist“ eine Reihe unterschiedlichster Methoden intensiv kennt, dabei aber auf keine festgelegt ist, sondern sie wechselt  (oder auch ganz sein lässt) 

Persönlicher Hintergrund 
Jurastudium: „Du kannst einmal Rechtsanwalt werden. Du drehst einem ja das Wort im Mund herum!“ Diesen Ausspruch meiner Großmutter in meinen heftigen Diskussionen mit ihr als 10-Jähriger ließ mich nicht mehr los. Ein Samenkorn war gepflanzt. Und Jahre später, nach Abi und Bund, stürzte ich mich denn auch voller Eifer in das Jurastudium.

Die erste Krise und das Zweitstudium Psychologie: Im 6. Semester bekam ich die Krise. Mir wurde klar: Wenn ich so geradlinig wie bisher meine angestrebte Karriere weiterverfolgen würde, würde mein Traum ins Wasser fallen. Dieser Traum war, einmal für drei Monate nach Südamerika zu gehen. Als 16-Jähriger war ich auf Schüleraustausch in Santiago de Compostela gewesen und dort aufgeblüht. Seit dem begeisterte ich mich für spanisch sprechende Länder. Nach meiner bisherigen Planung hätte ich aber nie mehr in meinem Leben vor meiner Pensionierung die drei Monate am Stück Zeit. Das erschreckte mich so sehr, dass ich beschloss, den Zeitpunkt des Berufseintritts mittels eines Zweitstudiums hinauszuschieben. Psychologie war eine Wahl, die mir in einer späteren Midlife-Krise die Chance für eine radikale Alternative bieten würde. Um aber gegenüber den gleichaltrigen juristischen Mitbewerbern nicht zu viel Zeit zu verlieren, begann ich nach dem 1. juristischen Staatsexamen mit dem Psychologiestudium gleichzeitig eine juristische Doktorarbeit. Nach einem Jahr fing ich zusätzlich die Referendarzeit an und mit 30 hatte ich dann alle Abschlüsse unter einen Hut gebracht. 

Der erste „Urschrei“ und Indien: Zu diesem Zeitpunkt hatte sich meine innere Waagschale klar zugunsten der Psychologie gesenkt. In meinen ersten Selbsterfahrungs- und Therapiegruppen hatte ich Begegnungsspiele mit Fremden gemacht, auf Kissen geschlagen und Urschreie ausgestoßen. Insgesamt fühlte mich dadurch freier und lebendiger. 
Damit war ich ganz im Zeitgeist (oder zumindest einem Teil davon). Wie ich auch später erlebte, habe ich eine Nase für neue Wellen in der Gesellschaft. Aktuelle Zeitströmungen, die mich begeistern, so lange sie frisch sind, werden normalerweise ein größerer Trend. 
Statt nach Südamerika zu fahren, entdeckte ich Indien. Direkt nach den letzten Uniprüfungen fuhr ich für ein halbes Jahr nach Poona, um dort im Ashram von Bhagwan zu meditieren. „Freedom ist the ultimate value“, war einer seiner Sätze, die ganz und gar in mir widerhallten. In den nächsten Jahren wurde Poona ein Dreh- und Angelpunkt für mich. Dort schälte ich im Ashram Gemüse, putzte Toiletten und hüpfte in wilden Dynamischen Meditationen. In der Zwischenzeit arbeitete ich in Deutschland als selbständiger Psychologe mit Einzeltherapien und Kursen wie Autogenem Training.

Trainings in der „Männerwelt“: Ein Wendepunkt kam 1984, als ich gemeinsam mit einem Kollegen das OrBIT-NLP-Institut gründete. NLP war ein damals unbekannter amerikanischer Ansatz für Kommunikation und Selbstmanagement, ursprünglich aus dem therapeutischen Sektor stammend. Wir machten uns daran, NLP für Unternehmen praktikabel zu „übersetzen“, schrieben Artikel und akquirierten in Unternehmen, die an Innovationen interessiert waren. Seminare, Trainings und Coaching waren die Standbeine. 
Ich fand hier meinen Platz in der „Männerwelt“, wo Leistung und Ergebnisse im Vordergrund stehen und Gefühle und Selbsterfahrung im Hintergrund. Ich begegnete Unternehmern, Versicherungsmaklern, Abteilungsleitern, Maschinenführern und Trainees. Diese Arbeit wurde zu meinem beruflichen Inhalt der nächsten 14 Jahre. Nebenbei begann ich mit dem Sachbücherschreiben und fand immer mehr Gefallen daran.

Noch einmal zurück zur Therapie: Dann, 1993, drückte mir eine befreundete Kollegin ein Buch in die Hand: „Das ist spannend. Lies es mal!“ Das Buch (Gunthard Weber „Zweierlei Glück“) stellte in meinem Leben die Weichen für das nächste Jahrzehnt. Während ich bis zu diesem Zeitpunkt vom Thema „Familie“ wenig wissen wollte, verlegte ich mich mit meinem ganzen Schwung auf die Familientherapie. Gleichzeitig wurde ich dabei ein Stück sesshafter und heiratete. 
Schon immer hatten mich fremde Länder interessiert. Mit meiner neuen Arbeit und den Trainings, die ich durchführte, kam ich in der Welt herum, nach Australien, USA, Russland oder Taiwan, und ich lernte Menschen und Kulturen hinter ihrer Fassade kennen. Ich kam sogar – endlich - das erste Mal nach Südamerika... 

„Manager Magazin“ statt „Psychologie heute“: Und dann kam allmählich wieder der Zeitpunkt, wo ich am Bahnhofskiosk zum „Manager Magazin“ anstatt zur „Psychologie heute“ griff. Mein Bedürfnis wuchs, all das, was ich in den letzten Jahrzehnten an Wissen und Erfahrung gewonnen hatte, in die Welt der Unternehmen zu übertragen und an diejenigen weiterzugeben, bei denen es einen weitreichenden Nutzeffekt verspricht. Das Ergebnis dieser Neuausrichtung finden Sie auf dieser Homepage. 

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